Am ersten Juliwochenende lockte das weltberühmte Goodwood Festival of Speed bereits zum 24. Mal zahlreiche Motorsport-Schaulustige in den pittoresken Vorgarten des Goodwood Herrenhauses im Südwesten von England. Auf der 1,86 Kilometer langen Bergrennstrecke reihten sich neben Oldtimer-Raritäten, schicke Straßenracer und flotte Rennsport-Ikonen ein.

Aber nicht nur Rennfahrzeuge standen dieser Tage im Mittelpunkt. Sportautos gehen seit jeher ein enges Bündnis mit Uhrenmarken ein, und die gab es ebenfalls an Ort und Stelle zu bestaunen. Wie beim Rennsport, kommt es bei Uhren auf Geschwindigkeit und Präzision an. Das Hamburger Traditionshaus Montblanc präsentierte erstmals im Rahmen des Festivals seine Interpretation der Präzisionszeitmessung. Entstanden ist eine Sportuhren-Kollektion, die den passenden Namen “TimeWalker – Inspired by Performance” trägt. Ich schnappte mir kurzerhand einen Chronographen in Rotgold und setze mich dabei hinter die Lenkräder einiger Luxus-Karossen.

Goodwood war einst der Sitz der Herzöge von Richmond über drei Jahrhunderte und entwickelte sich zu einem der größten Austragungsorte für Sportveranstaltungen Englands. Die Tradition des Festival of Speed geht auf den Sommer 1936 zurück, als der damalige Herzog Freddie March eine private Bergauffahrt für den Lancia Automobil-Club auf den Serpentinen vor dem Herrenhaus von Goodwood austrug. Im Winter 1992 legte sein Enkelsohn, der derzeitige Earl of March, das Motorsportereignis neu auf, und im folgenden Sommer entstand das Festival of Speed und hielt Einzug in das britische Gesellschafts- und Sportleben.


| WEARING |

Sakko BURBERRY (ähnlich)
Chino HACKETT (ähnlich)
Hemd RALPH LAUREN
Einstecktuch HACKETT (ähnlich)
Loafers SCAROSSO
Sonnenbrille TOM FORD
Uhr MONTBLANC (ähnlich)


Fotos | Hoda Davaine

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